21. Juni 2017

Das Institut für Bibelübersetzung IBÜ hat 14 Jahre nach der Erstausgabe (2003) das Neue Testament in altaischer Sprache in revidierter Fassung publiziert. Altaisch ist eine Turksprache, die von noch ungefähr 57'000 Menschen vornehmlich in Südsibirien gesprochen wird.

Rundbrief Herbst 2016

In den alten altaischen Epen begegnen wir oft folgendem Erzählmuster: Menschen, die versklavt und in ein fremdes Land weggeführt worden sind, hängen eine Wiege mit einem Säugling an einen Ast in der Hoffnung, jemand möge das Kind finden, es pflegen und erziehen. Erinnert uns das nicht an eine bekannte biblische Geschichte?

Rundbrief Herbst 2015

Als der Apostel Paulus in Athen Jesus und seine Auferstehung verkündigen wollte, wurde er zum Areopag geführt, da „alle Athener und die Fremden dort nichts lieber taten, als die letzten Neuigkeiten zu erzählen oder zu hören.“(Apg. 17,21) Indem er auf dem Areopag predigte, folgte Paulus einfach der Idee, dass man die Menschen dort abholen sollte, wo sie sind, und nicht dort, wo wir Christen sie haben möchten. Menschen, die etwas Neues hören wollen, suchen nicht notwendigerweise nach Gott, und vielleicht finden sich in der Menge nur wenige, die wirklich bereit sind, auf Gott zu hören. Paulus hatte jedoch keine Angst, vergeblich zu reden. Er tat das, was Gott ihm aufgetragen hatte, und der Herr selber würde den Rest tun. Ohne Zweifel war Paulus der erfolgreichste Missionar unter den Aposteln. Die Menschen dort zu erreichen suchen, wo sie sind, war auch die Grundlage für das -Seminar ‚Engagement für die Heilige Schrift‘, das im Sommer 2015 durchgeführt worden ist.