30. Oktober 2017

Wie übersetzt man so, dass die Bedeutungen (Signifikate) der einen Kommunikationskultur ihre Aktualität in einer anderen Kultur zu einer anderen Zeit bewahren? Was muss zwingend berücksichtigt werden, damit derselbe Effekt erzielt wird, den die Mitteilung auf den ursprünglichen Adressaten hatte, das heisst auf den Menschen, an den die Mitteilung in erster Linie gerichtet war. Welche biblischen Materialien passen für dieses oder jenes Publikum?

20. September 2017

Am 20. September wurde in einem Moskauer Kulturzentrum die populärwissenschaftliche kommentierte Edition der Paulus-Briefe vorgestellt. Das Werk wurde durch das Institut für Bibelübersetzung (IBÜ) realisiert und durch den Verlag Granat publiziert. Die Publikation wurde durch den Herausgeber Andrej Desnizkij, Linguist und Übersetzer, sowie Aleksej Somow, Theologe, dem Publikum vorgestellt. Beide sind Mitarbeiter des IBÜ und hervorragende Fachleute auf ihrem Gebiet.

31. August 2017

In Aserbaidschan hat das Institut für Bibelübersetzung IBÜ in enger Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation "Kitab" (wie zuvor für die Herausgabe der gesamten Bibel in aserbaidschanischer Sprache 2009) die Neuausgabe der "Bibel für Kinder" besorgt und publiziert. Die wörtliche Übersetzung des Titels dieser Ausgabe lautet "Perlen der Heiligen Schrift". Das Buch wurde in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku in der Auflage von 3000 Exemplaren gedruckt.

21. Juni 2017

Das Institut für Bibelübersetzung IBÜ hat 14 Jahre nach der Erstausgabe (2003) das Neue Testament in altaischer Sprache in revidierter Fassung publiziert. Altaisch ist eine Turksprache, die von noch ungefähr 57'000 Menschen vornehmlich in Südsibirien gesprochen wird.

19. Juni 2017

Das Institut für Bibelübersetzung IBÜ hat eine neue Ausgabe des Lukasevangeliums in einer Auflage von 1000 Exemplaren publiziert. Textgrundlage ist die Übersetzung des Neuen Testaments von 2015. Schon früher wurden Einzelausgaben der Evangelien vorgelegt (Lukas 1996, Johannnes 1998 und 2000, Markus 2003. Diese Auflagen sind schon längstens aufgebraucht und immer wieder fragen Kirchen nach Neuausgaben an. Die Neuausgabe wurde initiert und finanziell unterstützt von den Kirchen Baschkiriens und der Region Moskau.