8. Juni 2018

In Naltschik (Hauptstadt von Kabardino-Balkarien im Nordkaukasus) führte das Institut für Bibelübersetzung IBT vom 4. bis 8. Juni 2018 ein Seminar durch mit dem Thema: "Die Übersetzung der Heiligen Schrift in die Sprachen des Kaukasus: Die Phase der Popularisierung". Es nahmen dreissig Mitarbeiter/innen aus den folgenden neun Übersetzungsprojekten des IBT teil: Adygeisch, Balkarisch, Darginisch, Kabardinisch, Karatschaisch, Inguschisch, Lakisch, Lesgisch und Tabassaranisch.

30. Oktober 2017

Wie übersetzt man so, dass die Bedeutungen (Signifikate) der einen Kommunikationskultur ihre Aktualität in einer anderen Kultur zu einer anderen Zeit bewahren? Was muss zwingend berücksichtigt werden, damit derselbe Effekt erzielt wird, den die Mitteilung auf den ursprünglichen Adressaten hatte, das heisst auf den Menschen, an den die Mitteilung in erster Linie gerichtet war. Welche biblischen Materialien passen für dieses oder jenes Publikum?

28. April 2017

Vom 26. bis 28. April 2017 hat das Institut für Bibelübersetzung IBÜ in Machatschkala,der Hauptstadt der südrussischen Republik Dagestan, am dortigen  Instut für Sprache, Literatur und Kunst (Russ. Akdademie der Wissenschaften) ein Fortbildung für Übersetzer durchgeführt. Im Zentrum standen dabei praktische Fragen aus sieben Übersetzungsprojekten des Nordkaukasus: Avarisch, Darginisch Kumykisch, Lakisch, Tabassaranisch, Balkarisch und Beschtinisch.

20. Februar 2017

Vom 14. bis zum 17. Februar 2017 führte das Institut für Bibelübersetzung in seinen Büroräumlichkeiten in der Anlage des ehemaligen Moskauer Andreasklosters ein Seminar für 18 angehende Teilnehmer an den folgenden zehn Übersetzungsprojekten durch: Awarisch, Altaisch, Abasinisch, Balkarisch, Darginisch, Rutulisch, Sibirotatarisch, Tsachurisch, Tschuktschisch - sowie erstmalig eine Übersetzergruppe für Russische Gebärdensprache.

6. November 2015

Wie übersetzt man Ausdrücke für Realien, die charakteristisch sind für die Kultur des alten Israel, in eine Sprache, in der diese Realien eigentlich gar nicht existieren? Inwiefern ist es zulässig, diese Realien in einen neuen kulturellen Kontext zu übertragen und und in welchem Masse kann sich eine Übersetzung an den kulturellen Kontext des Volkes, in dessen Sprache übersetzt wird, anpassen? Diesen Fragen, die bis zum heutigen Tag unter Bibel-Wissenschaftlern für heisse Köpfe sorgen, widmet sich die IBÜ-Tagung  «Kulturelle Unterschiede – Lösungswege für die Bibelübersetzung in die Sprachen Russlands und der GUS».