12. Juni 2015

Anfang Juni führte das IBÜ in Moskau ein Seminar durch zum Thema, das in Kreisen der Bibelübersetzung als‚ Engagement für die Heilige Schrift‘ bekannt ist. 21 Personen aus 11 verschiedenen ethnischen Gruppen aus Russland und der GUS nahmen daran teil. Das IBÜ hat schon bedeutende Teile der Bibel in all diese Sprachen übersetzt. Viele Teilnehmende gehörten nicht den Übersetzungsteams an, es waren viel mehr Gemeindeglieder, die mit den Übersetzungen arbeiten. Die Vorlesungen und die praktischen Übungen wurden von vier Instruktoren von SIL International gehalten.

28. Mai 2015

Das IBÜ hat ein neues Buch veröffentlicht, das die drei Schriften Jona, Ruth und Esther enthält. Es ist dies die erste Publikation von alttestamentlichen Büchern überhaupt, die in die inguschische Sprache (Nordkaukasus) übersetzt worden sind. Inguschisch wird von mehr als 300‘000 Menschen in der Russischen Republik Inguschetien als Muttersprache gesprochen. In der ganzen Russischen Föderation leben etwa eine halbe Million Inguschen. Ihre Sprache ist nahe verwandt mit der benachbarten tschetschenischen Sprache.

13. Mai 2015

Das IBÜ hat eine Audio-Aufnahme des Buchs der Sprüche auf Kumykisch veröffentlicht. Die Kumyken sind das grösste Turkvolk in der Region vom Nordkaukasus in Russland. Ca. 432‘000 Kumyken leben in Dagestan und etwa 70‘000 weitere in anderen Gebieten Russlands.

27. April 2015

Persischen, Russischen, Kirgisischen und weiteren Sprachen auf. Etwa 110‘000 Dunganen leben in Kirgistan, in Kasachstan und in Usbekistan und weitere ca. 10 Millionen in China. In China gebrauchen die Dunganen die chinesischen Schriftzeichen, während in Zentralasien bis in die 1920er Jahre eine eigene Orthographie benutzt worden ist. Seit den frühen 1950er Jahren wird dunganisch hier mit kyrillischen Buchstaben geschrieben.

16. April 2015

Mitte April haben zwei Mitarbeitende des IBÜ an der jährlichen Konferenz der EMDC (Eurasian Media & Distribution Consultation) in Holland teilgenommen. EMDC ist ein Forum, das jährlich abwechslungsweise in Europa oder in Asien stattfindet und wo sich Übersetzende von Minderheitensprachen mit Spezialistinnen und Technikern der elektronischen Medien, der mündlichen Kultur und der Ethno-Kunst sowie mit Aufnahmespezialisten, Grafikerinnen und Publizisten treffen.