6. September 2018

Die Liste von biblischen Übersetzungen in ewenkischer Sprache ist um einen Titel reicher geworden. Diesmal hat das Institut für Bibelübersetzung IBT das Buch über den alttestamentlichen Propheten Jona publiziert. Jona, der drei Tage und Nächte im Bauch eines Wales zubrachte und im Neuen Testament den Tod und die Auferstehung des Erlösers vorwegnimmt. Die Ausgabe ist mit sehr ansprechenden Bildern der ostsibirischen Künstlerin Irina Pawlischina farbenreich illustriert.

20. Juni 2018

Das Institut für Bibelübersetzung IBT hat soeben die Übersetzung des Evangeliums nach Matthäus publiziert. Früher wurden schon Ausschnitte aus dem Lukasevangelium (1995), Geschichten über Jesus Christus (2003 mit CD, 2011), das vollständige Lukasevangelium (2004), das Markusevangelium (2010) und das Johannesevangelium (mit CD, 2014) veröffentlicht.
Die Nenzen sind mit ihren 44.640 Angehörigen das grösste der sogenannten "kleinen Völker des Nordens", und besiedeln ein riesiges Territorium an der eurasischen Küste des Nördlichen Eismeers von der Kolа-Halbinsel bis nach Tajmyr...
 

8. Juni 2018

In Naltschik (Hauptstadt von Kabardino-Balkarien im Nordkaukasus) führte das Institut für Bibelübersetzung IBT vom 4. bis 8. Juni 2018 ein Seminar durch mit dem Thema: "Die Übersetzung der Heiligen Schrift in die Sprachen des Kaukasus: Die Phase der Popularisierung". Es nahmen dreissig Mitarbeiter/innen aus den folgenden neun Übersetzungsprojekten des IBT teil: Adygeisch, Balkarisch, Darginisch, Kabardinisch, Karatschaisch, Inguschisch, Lakisch, Lesgisch und Tabassaranisch.

17. Mai 2018

Unlängst hat das Institut für Bibelübersetzung IBT in einem Doppelband die Übersetzung des 1. Buches Mose und des Buches der Sprüche in inguschischer Sprache publiziert.
Die Inguschen zählen gemäß der letzten Volkszählung von 2010 ca. 445.000 Volksangehörige. Ihre Sprache ist der Tschetschenischen ähnlich. Beide Sprachen gehören zur nachischen (nordostkaukasischen) Sprachgruppe. Die inguschische Schriftlichkeit wurde anfangs des 20. Jahrhunderts entwickelt, zuerst mit arabischen, dann mit lateinischen Lettern; seit 1938 wird aber nur noch die kyrillische Schrift verwendet. Inguschetien bildete zwar schon in der sowjetischen Frühzeit eine administrative Einheit, aber erst 1992 erhielt es den Status einer Republik innerhalb der Russischen Föderation, was der nationalen Wissenschaft und Kultur starken Auftrieb gab.