31. August 2017

In Aserbaidschan hat das Institut für Bibelübersetzung IBÜ in enger Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation "Kitab" (wie zuvor für die Herausgabe der gesamten Bibel in aserbaidschanischer Sprache 2009) die Neuausgabe der "Bibel für Kinder" besorgt und publiziert. Die wörtliche Übersetzung des Titels dieser Ausgabe lautet "Perlen der Heiligen Schrift". Das Buch wurde in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku in der Auflage von 3000 Exemplaren gedruckt.

21. Juni 2017

Das Institut für Bibelübersetzung IBÜ hat 14 Jahre nach der Erstausgabe (2003) das Neue Testament in altaischer Sprache in revidierter Fassung publiziert. Altaisch ist eine Turksprache, die von noch ungefähr 57'000 Menschen vornehmlich in Südsibirien gesprochen wird.

19. Juni 2017

Das Institut für Bibelübersetzung IBÜ hat eine neue Ausgabe des Lukasevangeliums in einer Auflage von 1000 Exemplaren publiziert. Textgrundlage ist die Übersetzung des Neuen Testaments von 2015. Schon früher wurden Einzelausgaben der Evangelien vorgelegt (Lukas 1996, Johannnes 1998 und 2000, Markus 2003. Diese Auflagen sind schon längstens aufgebraucht und immer wieder fragen Kirchen nach Neuausgaben an. Die Neuausgabe wurde initiert und finanziell unterstützt von den Kirchen Baschkiriens und der Region Moskau.

16. Juni 2017

Die turkmenisch-russische Parallelausgabe des Buches der Sprüche wurde der Russisch-Orthodoxen Kirche in Ashgabat, der Hauptstadt Turkmenistans, durch Erzbischof Theophylakt anlässlich seines Besuches in Ashgabat am 16. Juni präsentiert. Das Institut für Bibelübersetzung IBÜ hat die turkmenisch-russische Edition der Sprüche in enger Koordination mit der Russisch-Orthodoxen Kirche durchgeführt. Das Buch wird in den Orthodoxen Kirchen in Turkmenistan gratis verteilt an Personen, die Russisch lernen wollen mit dieser zweisprachigen Ausgabe.

07.06.2017

„Wenn ein Gast ein kurdisches Haus betritt, sagt der Gastgeber gewöhnlich: ‚Du bist gekommen, um auf meinen Kopf zu treten‘.“ Das berichtete unser kurdischer Übersetzer im IBT-Büro in Moskau, als wir ihn nach kurdischen Traditionen beim Empfang von Gästen fragten. Zu sagen, wir seien schockiert gewesen, wäre noch eine Untertreibung! Auf Russisch bedeutet die gleiche Redensart, dass eine Person uns ärgert, dass ihr Verhalten uns aufs Äusserste nervt und dass ihr Tun uns schreckliche Probleme bereitet. Wir schauten einander fragend an: Was konnte er wohl meinen? Wollte er damit sagen, die Kurden hätten, anders als andere Völker des Mittleren Ostens, keine Tradition der Gastfreundschaft? Dass sie ihre Gäste zutiefst ablehnen? Aber alles regelte sich, als der Übersetzer diese seltsame Redensart erklärte: ‚Auf jemandes Kopf treten‘ zeigt auf Kurdisch die tiefe Demut des Gastgebers, der sich sozusagen zu Boden, ja, unter die Füsse seines Gastes wirft… Es war also genau das Gegenteil dessen, was wir vermutet hatten.